Van Gogh / Artaud. Der Selbstmörder durch die Gesellschaft

Vincent van GoghPorträt des Künstlers mit Staffelei© Amsterdam, Van Gogh Museum (Fondation Vincent van Gogh)
Wenige Tage vor der Eröffnung der Van Gogh Retrospektive in Paris im Jahr 1947 schlug der Galerist Pierre Loeb Antonin Artaud (1896-1948) vor, einen Artikel über den Maler zu schreiben. Entgegen der These der geistigen Umnachtung führt Artaud vor Augen, dass Van Goghs größere geistige Klarheit, die gewöhnlichen Gemüter störte.
Dadurch, dass sie ihn daran hindern wollten, „unerträgliche Wahrheiten” zu äußern, trieben ihn jene, die seine Malerei störte, zum Selbstmord.

Im Rahmen der Ausstellung, die auf Artauds Kategorien oder besonderen Bezeichnungen beruht, werden rund vierzig Gemälde, eine Auswahl an Zeichnungen und Briefen von Van Gogh sowie eine Reihe von grafischen Werken des Dichters und Zeichners präsentiert.

Kuratorin

Isabelle Cahn, Chefkonservatorin im Musée d'Orsay

Die Versicherung der im Rahmen dieser Ausstellung gezeigten Werke wird von der öffentlichen Hand getragen.

Der Ausstellungstitel stammt aus Antonin Artauds Werk Van Gogh Der Selbstmörder durch die Gesellschaft ©Editions Gallimard, 1974.

Mit der großzügigen Unterstützung von Ponticelli, Crédit du Nord, Wilhelm & Associés und Royal Talens.



Mit der technischen Unterstützung von Sony und die Lab des Google Cultural Institute und Tollens für den Farbbeitrag.

11 März - 6 Juli 2014
Musée d'Orsay
Exposition temporaire

Zutritt bis 17 Uhr (21 Uhr Donnerstag) mit Eintrittskarte ins Museum, im Rahmen der verfügbaren Plätze. Es wird empfohlen den Besuch der Sonderausstellung im Voraus zu reservieren.


 


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