Graf Harry Kesslers (1868-1937) Anliegen war es, die Beziehungen zwischen der deutschen und französischen künstlerischen Avantgarde zu vertiefen. Er war Kunsthistoriker, Museumsdirektor in Weimar, Kunstsammler und Mäzen, Verleger und Publizist, interessierte sich für Literatur, Musik und Politik. Er gründete den deutschen Künstlerbund, wurde dessen erster Vizepräsident und unterhielt enge Beziehungen zu Lovis Corinth, einem der Mitbegründer.
Parallel zu dem Kolloquium wird die dokumentarische Ausstellung, Portraits d’un Bon Européen. Le Comte Harry Kessler (1868-1937) [Porträts eines Guten Europäers. Graf Harry Kessler (1868-1937)] in der Galerie Condé präsentiert. Die Ausstellung wurde vom Centre allemand d’histoire de l’art (Deutsches Forum für Kunstgeschichte) in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut von Paris, dem Deutschen Literaturarchiv von Marbach und der Ecole nationale supérieure des arts visuels von La Cambre, Brüssel gestaltet
Organisation: Centre allemand d'histoire de l'art (Paris) und Fachbereich Kunstgeschichte der Universität Paris I Panthéon-Sorbonne





