Musée d'Orsay: Datenbänke

Datenbänke

Digitalisiertes Verzeichnis der Sammlungen der Abteilung Grafische Künste des Louvre

Das digitalisierte Verzeichnis der Abteilung Grafische Künste des Musée du Louvre umfasst die Beschreibung und Reproduktion der Zeichnungen, Kartons, Pastelle und Miniaturen der handschriftlichen Verzeichnisse der Grafischen Sammlungen des Louvre und des Musée d’Orsay. Es enthält auch einige Zeichnungen der Sammlung Edmond de Rothschild, den grafischen Bestand, der aus Deutschland zurückgeführten Zeichnungen, die das Office des Biens privés [Amt zur Regelung von Vermögensfragen und Privatinteressen] den staatlichen Museen zuteilte, den Bestand der Malereien auf Papier und Miniaturen, die von der Abteilung für Malerei anderen Einrichtungen zur Verfügung gestellt wurden sowie den Autographenbestand der Abteilung Grafische Künste.

Verzeichnis der Handschriften der Bibliothèque centrale des musées nationaux

In der Bibliothèque centrale des musées nationaux befindet sich ein umfassender Handschriftenbestand, darunter insbesondere Archive von Konservatoren oder Archäologen sowie Briefe von Künstlern. Im 19. Jahrhundert findet man auch Informationen zu den Salons und zum Kunstmarkt. Mehrere vom Musée d’Orsay erworbene Handschriftensammlungen werden in der Bibliothèque centrale des musées nationaux aufbewahrt.

Kollektivkatalog der Bibliotheken der staatlichen Museen

Der Kollektivkatalog umfasst die bibliografischen Referenzen (Monografien, Museums-, Ausstellungs-, Salon- und Verkaufskataloge, Zeitschriftensammlungen, CD-ROMs…) der 23 Bibliotheken der staatlichen Museen, darunter die des Musée d’Orsay und die Bibliothèque centrale des musées nationaux.

Kunstmessen und Gruppenausstellungen 1673-1914

Die Datenbank Kunstmessen soll den Textinhalt der Broschüren der Kunstmessen sowie der wichtigsten Gruppenausstellungen (Ausstellungen über die Impressionisten, Rosenkreuzer) zwischen 1673 und 1914 in Paris (Salons des Artistes français [Kunstmesse der französischen Künstler], Société nationale des Beaux-Arts [Französische Künstlervereinigung), Salon d’Automne [Herbstkunstmesse]…) und in den Regionen Frankreichs allgemein zugänglich und abrufbar machen. Somit können Suchanfragen zu den Künstlern und ausgestellten Werken durchgeführt werden: Adresse, Lehrmeister, Geburtsort, Titel, Materialien, Ikonographie, Besitzer...

Verzeichnis der polychromen Skulpturen (1848-1916) in den öffentlichen Sammlungen in Frankreich

Dieses Online-Verzeichnis ist die erste Internetseite, die der polychromen Bildhauerei gewidmet ist, und erfasst Werke der Periode 1848 - 1916 (der ersten Studienperiode des Musée d'Orsay), die aus unterschiedlichen Materialien bestehen und/oder bemalt sind und in den öffentlichen Sammlungen in Frankreich aufbewahrt werden.

Ab dem Zeitpunkt seiner Eröffnung rückte das Musée d'Orsay die Bedeutung der polychromen Bildhauerei erneut in den Blickpunkt im Rahmen von Ausstellungen zu verschiedenen herausragenden Künstlern dieses Mediums, wie Charles Cordier (2004), Honoré Daumier (2005) oder Jean-Léon Gérôme (2010).

Im Jahr 2018 ermöglichte es die Ausstellung In Farbe - Die polychrome Bildhauerei in Frankreich 1850 - 1910, das Thema in einen weiter gefassten Kontext zu stellen, der bis in die Antike zurückreicht, und seine verschiedenen Facetten im 19. Jahrhundert zu erforschen. Dank umfangreicher Erfassungsarbeiten konnte ein Verzeichnis der polychromen Bildhauerei in den öffentlichen Sammlungen in Frankreich veröffentlicht werden. Dieses Verzeichnis wurde durch die Ressourcen der Dokumentation des Musée d'Orsay ermöglicht, bei der es sich um die weltweit wichtigste Informationsquelle zur Bildhauerei im 19. Jahrhundert handelt. Es wurde dann durch Forschungen in Publikationen, Ausstellungskatalogen und Datenbanken zu Kunstwerken der verschiedenen Institutionen angereichert, die polychrome Skulpturen in ihren Beständen führen. Dank einer genauen Erhebung bei den etwa hundert Museen, die somit identifiziert wurden, konnte der Korpus, der heute mehr als tausend Skulpturen umfasst, präzise definiert und angereichert werden.

Als Fortsetzung dieser Publikation stellt diese illustrierte und vielfältige Webseite ein einzigartiges Suchtool für polychrome Skulpturen, die Geschichte der Museumssammlungen sowie die Geschichte des Kunstgeschmacks dar. Sie beleuchtet den spektakulären und noch relativ unbekannten Aspekt der Skulptur des 19. Jahrhunderts. Diese Erweiterungsarbeiten sind derzeit noch im Gange und basieren auf einem kollektiven und kooperativen Prinzip: Anhand eines Kontaktformulars können neue Werke gemeldet werden.

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