Musée d'Orsay: William Henry Fox Talbot Porzellanobjekte

William Henry Fox Talbot
Porzellanobjekte

Objets de porcelaines sur des étagères
William Henry Fox Talbot (1800-1877)
Objets de porcelaines sur des étagères
Vers 1844
Epreuve sur papier salé d'après un négatif sur papier
H. 13,9 ; L. 18 cm
© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Michèle Bellot

Porzellanobjekte auf Regalen


Der Wissenschaftlicher Lacock Abbey, Mitglied der Royal Society, ist der Erfinder einer spezifische Fototechnik: Das Negativ-Positiv-Verfahren, das er "Kalotypie" nennt (für das Negativ) und 1841 patentieren lässt. Die Kalotypie wird u.a. von den Fotografen Hill und Adamson in Großbritannien verwendet und verbreitet sich insbesondere in Frankreich zwischen 1843 und 1860.

Talbot veröffentlicht The Pencil of Nature (<emDer Stift der Natur</em>), ein Verlagsprojekt, das darin bestand, die neuen Möglichkeiten der Fotografie zu präsentieren. Das Werk wurde zwischen 1844 und 1846 in sechs Heften herausgegeben.

Es besteht aus einem einleitenden Text, gefolgt von 24 Fotografien, begleitet von einer Erklärung über die Anwendung der Fotografie für verschiedene Zwecke. Somit reihen sich auf diesen Seiten Photogenic Drawings (Fotogene Zeichnungen), Architekturansichten, urbane Ansichten, Kunstwerke und Sammlerobjekte sowie Stillleben und Genreszenen aneinander.

Das Portrait, das von den Daguerreotypisten beherrscht wird, ist nicht vertreten. Für diese Fotoplatte Nr. 3 im ersten Heft des Albums ordnete er mit äußerster Sorgfalt eine Sammlung von Porzellanobjekten auf Regalen an: Talbot betont die spezifische Kapazität der Fotografie, mit einer einzigen Aufnahme eine solche Ansammlung disparater Objekte wiederzugeben, und verweist auf eine potenzielle juristische Verwendung der Fotografie. ("Das stumme Zeugnis des Bildes").




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