Musée d'Orsay: Monet – Clemenceau

Monet – Clemenceau

ARCHIV
2018

tableau
Claude MonetPortrait de l'artiste© RMN-Grand Palais (musée d'Orsay) / Jean-Gilles Berizzi
Am 12. November 1918, einen Tag nach dem Waffenstillstand, schrieb der Maler Claude Monet an Georges Clemencau, Vorsitzender des Rates und sein Freund seit 30 Jahren: "Ich bin gerade dabei, zwei Dekorplatten fertigzustellen, die ich am "Tag des Sieges" signieren möchte. Ich bitte Sie hiermit darum, sie direkt durch Sie dem französischen Staat zu schenken. Es ist nur eine kleine Geste, aber nur auf diese Weise kann ich am Sieg teilhaben. […] Ich bewundere Sie und umarme Sie auf das Herzlichste".

Die Hauptausstellung veranschaulicht die Beziehungen, die zwischen Claude Monet (1840-1926) und Georges Clemenceau (1841-1929) bestanden, sowohl aus persönlicher Sicht als auch im Kontext des Ersten Weltkrieges und der künstlerischen Kreation. Mit Schwerpunkt auf dem Projekt der großen Seerosen-Bilder des Musée de l'Orangerie wird dargelegt, wie dieses Projekt die gegenseitigen Beziehungen und Ambitionen der beiden Männer in einem Zeichenmotiv kristallisieren, in dem sich zu einem entscheidenden historischen Moment Kunst und Nation vermischen.

Virtual Reality: Claude Monet, eine Obsession für Seerosen</ h2>

Mit diesem Fokus, vom 14. November 2018 bis zum 11. März 2019, Monets Seerosen, von Giverny bis zum Orangeriemuseum.


Kuratorium

Cécile Girardeau, Konservatorin im Musée de l'Orangerie
Sylphide de Daranyi, Dokumentarreferentin im Musée de l'Orangerie


Diese Ausstellung wird organisiert von: Musées d'Orsay und Musée de l'Orangerie in Zusammenarbeit mit der Mission du centenaire de la Première Guerre mondiale, im Rahmen des Gedenkjahres 1918-2018 zu Ehren Clemenceaus, dem "Vater des Sieges".

14 November 2018 - 11 März 2019

Paris, Musée de l'Orangerie


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