Musée d'Orsay: Seerosen. Amerikanische Abstraktion und das letzte Werk von Monet

Seerosen. Amerikanische Abstraktion und das letzte Werk von Monet

ARCHIV
2018

Monet Claude (dit), Monet Claude-Oscar (1840-1926). Paris, musée d'Orsay. RF2000-21.
Claude MonetTrauerweide© RMN-Grand Palais (musée d'Orsay) / Adrien Didierjean
1955 nimmt Alfred Barr ein großes Wandbild der Seerosen (W1992) von Monet in das Museum of Modern Art in New York auf - zu einem Zeitpunkt, als diese großen "Wanddekorationen", die im Atelier des Künstlers in Giverny geblieben sind, das Interesse von Sammlern und Museen auf sich ziehen.

Monet wird somit in New York als "Übergang zwischen dem Naturalismus zu Beginn des Impressionismus und der modernen Schule der extremen Abstraktion" präsentiert. Seine Seerosen werden Gemälden von Pollock wie Autumn Rhythm (number 30), 1950 gegenübergestellt. Die Rezeption des letzten Werks von Monet erfolgt in Resonanz mit dem Einzug im Museum des amerikanischen abstrakten Expressionismus. Zur gleichen Zeit entsteht der Begriff des "abstrakten Impressionismus".

Exakt dieser Moment der Begegnung zwischen der Neuentdeckung der großen Wanddekorationen des Meisters von Giverny und der Konsekration der New Yorker Abstraktion wird vom Musée de l'Orangerie beleuchtet - mit einer Auswahl von einigen späten Werken Claude Monets sowie zwei Dutzend großen Gemälden amerikanischer Künstler wie Rothko, Clyfford, Still, Barnett Newmann, Morris Louis, Philipp Guston, Joan Mitchell...

Generalkuratorium

Cécile Debray, leitende Konservatorin, Direktorin des Musée de l'Orangerie

Mit freundlicher Unterstützung der Terra Foundation for American Art, von Ponticelli, Großsponsor und von Wilhelm & Associés


13 April - 20 August 2018

Paris, Musée de l'Orangerie


Zeichensatz vergrössern Den Zeichensatz verkleinern Einem Freund schicken Drucken

Facebook
TwitterInstagramYouTube