Musée d'Orsay: Józef Mehoffer (1869-1946). Ein polnischer Symbolist

Józef Mehoffer (1869-1946). Ein polnischer Symbolist

ARCHIV
2004

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Gemälde
Józef MehofferSelbstporträt© Musée national de Poznán
Im Rahmen dieses Programms stand die polnische Kunst schon einmal im Zentrum des Interesses: Im Jahr 2000 war das Werk des um einige Jahre älteren Malers Jacek Malczewski (1854-1929) präsentiert worden. Alle beide zählen zu den herausragenden Figuren der Avantgarde, die um die Jahrhundertwende unter der Bezeichnung „Junges Polen” von sich reden macht. Der Name deutet darauf hin, dass es den Künstlern darum geht, mit dem Erbe der Vergangenheit zu brechen.

Mit diesem Ziel begab sich Mehoffer entgegen der Ansicht seines Meisters Jan Matejko, des Direktors der Akademie der Schönen Künste in Krakau, der für die Darstellung tragischer und ruhmreicher Episoden der polnischen Geschichte berühmt wurde, 1891 nach Paris. Er blieb bis 1895 in Frankreich – dieser Aufenthalt kommt auf der Ausstellung durch zwei Werke von 1894, die im Nationalmuseum von Poznán aufbewahrt werden, Place Pigalle in Paris und Selbstporträt zur Geltung. Vor dieser Reise hatte er ein Studienjahr in Wien verbracht. Schon zu Lebzeiten war der Künstler weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Für seine Teilnahme an der Weltausstellung in Paris 1900 und in Saint Louis 1904 wurde er mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Er war übrigens auch Mitglied der Wiener Secession.

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