Musée d'Orsay: Léon Spilliaert (1881-1946). Licht und Einsamkeit

Léon Spilliaert (1881-1946). Licht und Einsamkeit

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Léon Spilliaert, Licht und Einsamkeit

Spilliaert Léon (1881-1946). Etats-Unis, New-York (NY), The Metropolitan Museum of Art. 1980.208.
Léon SpilliaertSelbstporträt© The Metropolitan Museum of Art, Dist. RMN-Grand Palais / image of the MMA
Léon Spilliaert (1881-1946) hat den Großteil seiner Werke in seiner Geburtsstadt Ostende in Belgien am Ufer der Nordsee geschaffen. Er ist so gut wie Autodidakt (er besucht nur einige Monate lang die Kunstakademie von Brügge) und bildet sich im Kontakt zum Bibliophilen, Kunstsammler und Buchhändler Edmond Deman aus Brüssel. Spilliaert schöpft seine Inspiration in den Werken von Friedrich Nietzsche, Lautréamont, Edgar Allan Poe, Maurice Maeterlinck und Emile Verhaeren, mit dem ihn eine tiefe Freundschaft verbindet. Er ist ein nicht klassifizierbarer Künstler, der dem Symbolismus, aber auch dem Expressionismus an der Grenze zur Abstraktion nahe steht.

Zwischen 1900 und 1917 wird sein Werk von einer "dunklen und schwermütigen" Nuance beherrscht. Mit Tinte, seinem bevorzugten Medium, zeichnet er ausschließlich auf Papier geisterhafte und einsame Figuren, maskenhafte Gesichter mit verstörtem und irrem Blick, Innenansichten und Landschaften, wo das Licht aus der Dunkelheit entsteht.

Die Ausstellung konzentriert sich auf das Schaffen von Spilliaert in diesen ersten Jahrzehnten, die im Zeichen eines intensiven und radikalen Stils stehen. Sie beleuchtet in chronologischer und thematischer Reihenfolge verschiedene Werke, bei denen es sich um Variationen zu denselben fixen Ideen und Fragestellungen des Künstlers handelt.

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