Musée d'Orsay: Im Land der Ungeheuer. Léopold Chauveau (1870-1940)

Im Land der Ungeheuer. Léopold Chauveau (1870-1940)

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Kindergeschichten

Léopold ChauveauDas Haus der Ungeheuer Nr. 57© DR
Um 1923, einige Jahre nachdem sein ältester Sohn Pierre durch Ertrinken und ein weiterer, Renaud, an den Folgen einer Blinddarmoperation gestorben waren, beginnt Chauveau, Geschichten für Kinder zu schreiben. Chauveau ist von diesen persönlichen Dramen stark geprägt und mildert nicht die harte Realität: seine Helden sterben, und in seinen Zeichnungen für Erwachsene sind Ertrunkene allgegenwärtig.

Er ist ein Zeitgenosse der Literaturnobelpreisträger Rudyard Kipling und Selma Lagerlöf und folgt dem Stil ihrer Jugendliteratur. Derjenige, der sich selbst als "altes kleines Kind" in seinem autobiographischen Manuskript „Das träumende Kind“ beschreibt, entwickelt eine große Verbundenheit zu jungen Lesen und verleiht ihnen das Wort mit Glaubhaftigkeit und Humor.

Léopold ChauveauDie wundervollen Kuren des Doktor Popotame / Der vergiftete Affe Nr. 34© Archives Georges Crès / IMEC
Seine Geschichten für Kinder nehmen häufig die Form von Tierfabeln an. Sie werden ab 1923 mit Illustrationen von Pierre Bonnard veröffentlicht. Erst 1929 gibt Chauveau die Geschichten mit eigenen Illustrationen heraus. Sie erregen die Bewunderung von André Gide und seiner Lebensgefährtin Maria Van Rysselberghe, und er verzeichnet einen Achtungserfolg.

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