Musée d'Orsay: Arnold Böcklin (1827-1901) Ein moderner Visionär

Arnold Böcklin (1827-1901) Ein moderner Visionär

Couverture
Arnold Böcklin, ein bedeutender Künstler des ausgehenden 19. Jahrhunderts, ist in Frankreich kaum bekannt. Bei der Ausstellung handelt es sich um die erste ihm gewidmete Retrospektive.

Die Toteninsel, die ihn berühmt machte, wurde von zahlreichen Malern neu interpretiert und ist gewiss sein Meisterwerk. Der Künstler fertigte zwischen 1880 und 1886 fünf Fassungen dieser berühmten Bildschöpfung, die den Betrachter in die visionäre, melancholische Stimmung eindringen lässt.

Seine fantastische und ikonoklastische Vision der Mythologie inspirierte in den 1920er Jahren die Surrealisten wie beispielsweise De Chirico und Max Ernst. Seine Bilder werden von Najaden, Nymphen oder Kentauren sowie von Visionen mittelalterlicher Erzählungen beherrscht.

Die Ausstellung erfolgte im Rahmen der Monografiereihe, die das Musée d'Orsay seit einigen Jahren zur Bekanntmachung ausländischer Künstler wie Whistler, Menzel oder Burne-Jones organisiert. Das neu erweckte Interesse für Böcklin steht im Zeichen seines hundertsten Todestages und gibt Gelegenheit, sein Werk wiederzuentdecken und in der modernen Kunstgeschichte einzuordnen.

Ausstellungskommissare

Katharina Schmidt, Konservatorin im Museum von Basel, Christian Lenz, Chefkonservator in der Neuen Pinakothek von Munich und Marie-Pierre Salé, Konservatorin im Musée d'Orsay.

Diese Ausstellung wird von der Öffentlichen Kunstsammlung Basel Kunstmuseum, der Réunion des musées nationaux, dem Musée d'Orsay, den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen Neue Pinakothek, München organisiert

23 Oktober 2001 - 13 Januar 2002
Musée d'Orsay

Säle für Wechselausstellungen


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