Musée d'Orsay: Auguste Lepère oder die neue Blüte des Holzschnitts

Auguste Lepère oder die neue Blüte des Holzschnitts

Couverture
Der Holzschnitt steht erneut im Zentrum des Interesses von Illustratoren beliebter Zeitungen wie L’Illustration, Le Magasin oder Le Monde illustré.

Auguste Lepère (1849-1918) gilt als der Erfinder einer Technik, die aus der Mode gekommen war. Indem er um 1889 an die alten Holzschnitztechniken anknüpft, setzt er in der Entwicklung des Holzschnitts zum Faksimile wieder am Anfang an. Gemeinsam mit Charles Maurin und Henri Rivière entdeckt er den japanischen Holzschnitt und die ursprünglichen Techniken des Farbholzschnitts. Er nimmt die Originaltechniken – Holzschnitt mit der Richtung der Holzfaser und Schnitt mit Taschenmesser – wieder auf, die eine ganz besondere Sensibilität für die Qualität des Materials erfordern.

Anhand von zweiundvierzig Stücken präsentierte diese Ausstellung die Rückkehr zu den ursprünglichen Techniken, die dem druckgrafischen Werk von Paul Gauguin, Félix Vallotton oder Henri Rivière den Weg bereiteten.

Ausstellungsleitung

François Fossier, Konservator im Kupferstichkabinett der Bibliothèque nationale

23 Juni - 13 September 1992
Musée d'Orsay

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