Musée d'Orsay: Cézanne: das Frühwerk (1859-1872)

Cézanne: das Frühwerk (1859-1872)

gemäld
Paul CézannePastorale© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / DR
1859 ist Cézanne zwanzig Jahre alt. Er ist von seiner Heimat Aix-en-Provence nach Paris gezogen und hat sich an der Académie Suisse eingeschrieben, wo er sich einer Gruppe junger Maler anschließt, die in Kürze unter dem Namen „Impressionisten“ von sich reden machen werden. Die rund sechzig Gemälde sowie zwanzig Zeichnungen und Aquarelle vermitteln einen Eindruck von der Laufbahn des Künstlers bis zur ersten impressionistischen Ausstellung 1874. Dies war die bisher einzige Ausstellung, die der ersten Schaffensperiode des Malers gewidmet wurde.

Schon in seinem Frühwerk sind die Themen zu erkennen, denen er sein ganzes Leben treu bleiben wird: Stillleben, Porträts, Landschaften und Gemälde mit verschiedenen Figuren. Die Ausstellung veranschaulichte Cézannes Kenntnis der alten Meister und den Einfluss, den die Maler seines Jahrhunderts (Delacroix, Daumier, Millet, Courbet, Couture und Manet) auf ihn ausübten. Die ersten Werke, in denen seine Charakterstärke und kühne Darstellung zum Ausdruck kommen, kündigen schon den Expressionismus an - Cézanne der 1860er Jahre als Wegbereiter der modernen Kunst.

Wissenschaftlicher Ausschuss: Professor Sir Lawrence Gowing, Distinguished Professor Emeritus John Rewald, Françoise Cachin, Direktorin des Musée d'Orsay, Charles Moffett, Konservator an der National Gallery of Arts, Washington, Sylvie Patin, Konservatorin im Musée d'Orsay, Norman Rosenthal, Verantwortlich für Ausstellungen an der Royal Academy of Arts, London, Mary Anne Stevens, Royal Academy of Arts, London, Charles Stuckey, Konservator am Art Institute, Chicago

Die Ausstellung wurde vom 22. April bis zum 22. August 1988 an der Royal Academy of Arts (London) und vom 20. Januar bis zum 30. April 1989 an der National Gallery of Arts (Washington) präsentiert

19 September 1988 - 1 Januar 1989
Musée d'Orsay

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