Musée d'Orsay: Christodoulos Panayiotou, Dying on Stage

Christodoulos Panayiotou, Dying on Stage

Christodoulos Panayiotou© Åsa Lundén/Moderna Museet
In diesem Projekt, das eigens für das Musée d'Orsay konzipiert wurde und in Resonanz zur Ausstellung Dégas und die Oper steht, kombiniert der zypriotische Künstler Christodoulos Panayiotou (geboren 1978 in Limassol) die Performance Dying on Stage mit einer Ausstellung, die sich mit dem Verhältnis zur Zeit im Herzen der musealen Einrichtung auseinandersetzt.

Dying on Stage Stage ist eine Meditation über die unmögliche Darstellung des Todes auf der Bühne. Indem er als Kontrapunkt eine Installation - wie eine Art zeitgenössischer Alchemie - schafft, sammelt der Künstler Fragmente aus der Vergangenheit im Museum, einem Ort, an dem die Vergangenheit lebendig wird, um neue Werke zu realisieren. In den zwei Abschnitten seines Projekts hinterfragt er somit die Normen, welche die Kunstwerke und die Museen im Allgemeinen prägen: Berühmtheit und Anonymität, Pracht und Niedergang, Individualität und kollektives Bewusstsein.

Die Erforschung von Christodoulos Panayiotou konzentriert sich auf die Identifizierung und Offenbarung der verborgenen Erzählungen in den visuellen Archiven von Geschichte und Zeit. 2018 wurde sein Werk Sectile als ständige Installation am Eingang der modernen Sammlungen im Centre Georges Pompidou präsentiert. 2019 wurde eine Ausstellung von Emma Kunz im Dialog mit ihm in den Serpentine Galleries in London organisiert, und im Camden Arts Centre (ebenfalls in London) ist ihm eine persönliche Ausstellung gewidmet.

Mit der Unterstützung der American Friends of the Musée d’Orsay (AFMO)


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