Musée d'Orsay: Félix Fénéon (1861-1944). Die moderne Zeit von Seurat bis Matisse

Félix Fénéon (1861-1944). Die moderne Zeit von Seurat bis Matisse

Paul SignacFélix Fénéon© DR
Das Musée d'Orsay und das Musée de l'Orangerie sowie das Musée du Quai Branly - Jacques Chirac und das Museum of Modern Art, New York organisieren gemeinsam die erste Ausstellung als Hommage an Félix Fénéon (1861-1944), einen wichtigen Protagonisten der Kunstwelt um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Als Anarchist, Kunstkritiker, Verleger, Galeriedirektor und Kunstsammler engagierte sich Fénéon für ein aufgeschlossenes Verständnis der künstlerischen Kreation zum Zeitpunkt des Übergangs der Kunst zur Moderne.

Der Teil, der im Musée du Quai Branly - Jacques Chirac vom 27. Mai bis 6. Oktober 2019 präsentiert wird, konzentriert sich auf die bemerkenswerte Sammlung von Fénéon und beleuchtet seine Studie der "Künste ferner Welten", die 1920 veröffentlicht wurde und sich mit der Frage des Status der Skulpturen und Objekte in der primitiven Kunst auseinandersetzt.

Félix Fénéon war ein begeisterter Sammler und besaß eine stattliche Anzahl an afrikanischen und ozeanischen Kunstwerken, die er mit Malereien und Zeichnungen zeitgenössischer Künstler kombinierte.

Der Teil, der im Musée de l'Orangerie und im Museum of Modern Art in New York im Frühjahr 2019 gezeigt wird, beleuchtet das anarchistische Engagement von Félix Fénéon und sein Handeln zugunsten der Künstler anhand seiner Kritiken, Ausstellungen und Kunsterwerbe. Als Unterstützer des Neoimpressionismus unterstützte Fénéon mit Hingabe die Werke seiner pointillistischen Freunde, insbesondere Seurat und Signac. Er war ebenfalls aktives Mitglied des Förderkreises von La Révue Blanche bevor er sich 1906 an der Seite der Fauvisten und Futuristen engagierte. Als künstlerischer Leiter der Galerie Bernheim-Jeune organisierte er 1912 die erste Ausstellung der Futuristen in Paris.

Die Erkennungsgabe und Relevanz der künstlerischen Auswahl dieses zurückhaltenden Mannes offenbaren sich anhand einer Sammlung wichtiger, von ihm besonders geschätzter Werke, für die er sich Laufe seines Lebens eingesetzt hat. Hier werden unterschiedliche Techniken, Epochen und Kontinente in einer Perspektive gegenübergestellt, die der grenzenlosen Vision von Fénéon treu bleibt.


Kuratoren

Isabelle Cahn, leitende Kuratorin im Musée d'Orsay
Philippe Peltier, ehemaliger Leiter "Unité patrimoniale Océanie-Insulinde" im Musée du quai Branly-Jacques Chirac


Ausstellung organisiert vom Musée du Quai Branly Jacques Chirac in Paris, den Museen Orsay und Orangerie in Paris und dem Museum of Modern Art in New York.

Erster Teil der Ausstellung im musée du quai Branly Jacques Chirac: 28. Mai bis 29. September 2019

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16 Oktober 2019 - 27 Januar 2020

Paris, musée de l'Orangerie


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