Musée d'Orsay: François Pompon (1855-1933), zurück zu glatten Oberflächen

François Pompon (1855-1933), zurück zu glatten Oberflächen

Skulptur
François PomponBraunbär© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / DR
François Pompon (1855-1933) arbeitete sein ganzes Leben lang für andere Bildhauer (Antonin Mercié, Alexandre Falguière). Er lebte von 1890 bis 1895 bei Auguste Rodin und arbeitete anschließend bis 1914 bei René de Saint-Marceaux.

Pompon interessierte sich für den Fernen Osten, die Urvölker und bewunderte insbesondere die ägyptische Kunst und ihre heiligen Tiere. Seine erste Skulptur war ein Hirschkäfer (1874).

Ab 1905 zeichnet sich seine Vorliebe für schlichte Formen ab. Er glättete die empfindlichen Oberflächen und befreite seine Tierfiguren von jeglicher Verzierung. Auf dem Salon d’Automne von 1922 hob sich sein Bär deutlich von der unruhigen Skulptur des 19. Jahrhunderts ab.

Diese Retrospektive präsentierte über hundert Werke, die sich im Besitz von zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden.

Ausstellungsleitung

Catherine Chevillot, Konservatorin im Musée d'Orsay

Diese Ausstellung wurde auch vom 28. Mai bis 26. September 1994 im Musée des Beaux Arts von Dijon, von Februar bis März 1995 im Musée des Beaux-arts von Roubaix und von Juni bis September 1995 im Musée Denys Puech (Rodez) präsentiert

17 Oktober 1994 - 23 Januar 1995
Musée d'Orsay

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