Musée d'Orsay: Farbige Impressionen

Farbige Impressionen

Gemälde
Claude MonetVétheuil, untergehende Sonne© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Hervé Lewandowski
Auch wenn die Aufhellung der Farbpalette von Beginn an ein zentrales Thema für die zukünftigen Impressionisten ist, entwickeln sich von 1860 bis 1910 die Konzeption und Verwendung der verschiedenen Farben im Zuge der Erfahrungen und Intentionen der Künstler der Gruppe weiter.

Die Ausstellung beschäftigt sich explizit mit dem Kontext und den Bedingungen der Entstehung des Impressionismus, indem der langsame Übergang von einer Malerei, in der die Farbe Schwarz vorherrscht, zu einer hellen Malerei beobachtet wird (u.a. ersichtlich bei Manet und Boudin).

Danach wird die Zeit des "historischen Impressionismus" präsentiert - jener der 1870er sowie der ersten Hälfte der 1880er Jahre, als künstlerische Versuche mit Weißnuancen in Schneelandschaften sowie Blau- und Grünabstufungen bei Meeres- und Landschaftsdarstellungen die Kunstszene beherrschen.

Und zuletzt wird in der letzten Ausstellung der Gruppe gezielt die Frage des Divisionismus und der Entstehung des Neo-Impressionismus aufgegriffen, d.h. der Einbruch weniger realistischer Farbtöne, u.a. mit den Rosanuancen in der Kunst von Monet, der sich in einer Malerei zu den Themen Idee und Erinnerung versucht, sowie in den Werken von Renoir, wo das perlweiße Inkarnat des weiblichen Körpers triumphiert.

Kuratoren

Marine Kisiel, Konservatorin im Musée d'Orsay
Paul Perrin, Konservator im Musée d'Orsay


Die Ausstellung wird ebenfalls vom 28. März bis 29. Juli 2018 in der Art Gallery of South Australia in Adelaide präsentiert.

16 November 2017 - 11 März 2018

Singapur, National Gallery


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