Musée d'Orsay: "Wissenschaft für alle"

"Wissenschaft für alle"

Gemälde
Fernand CormonEine Schmiede© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Gérard Blot
Ab 1850 spielen die rasante technologische Entwicklung und der wissenschaftliche Fortschritt eine entscheidende Rolle in der abendländischen Kultur.

Die dokumentarische Ausstellung „Wissenschaft für alle“ - einer der Wahlsprüche dieser Popularisierung – präsentiert die zahlreichen Ausdrucksformen dieser Tendenz.

Parallel zu den Bildern, die in Büchern, in der Presse und anhand von Plakaten verbreitet werden, werden die Formen der wissenschaftlichen Museografie und die Existenz einer „Jahrmarktswissenschaft“, die von anatomischen Museen zu wissenschaftlichen Demonstrationen zur Wissensverbreitung beitrug, vorgestellt. Auch die unterhaltsame Seite der Wissenschaft und die kindgerechte Wissenschaft, die den Familien anhand von Zeitschriften, Bilderbögen, Spielsachen die Wissenschaft zugänglich machte sowie der Wissenschaftsroman, der mehr oder weniger gelungen Didaktik und Fiktion vermischte, wurden nicht vergessen.

Ausstellungsleitung


Bruno Béguet, Konservator der Bibliothèque nationale, Maryline Cantor, Mitglied der Forschungsgruppe didaktische Geschichte der Wissenschaften an der Université d'Orsay (Paris XI) und Ségolène Le Men, Forschungsbeauftragte im CNRS

14 März - 12 Juni 1994
Musée d'Orsay

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