Musée d'Orsay: Das schwarze Modell von Gericault bis Matisse

Das schwarze Modell von Gericault bis Matisse

Jean-Léon GérômeEtude d'après un modèle féminin pour "A vendre, esclaves au Caire"© Photo courtoisie Galerie Jean-François Heim - Bâle
Im Rahmen eines pluridisziplinären Ansatzes zwischen Kunst- und Ideengeschichte beschäftigt sich diese Ausstellung mit den ästhetischen, politischen, sozialen und rassenbezogenen Problematiken sowie der Vorstellung, welche die Darstellung von schwarzen Modellen in den visuellen Künsten ab dem Zeitpunkt der Abschaffung der Sklaverei in Frankreich (1794) bis heute erkennen lässt. Drei wichtige Perioden werden in einer kontinuierlichen Perspektive beleuchtet: das Zeitalter der Abschaffung (1794-1848), die Periode der Neuen Malerei bis zur Entdeckung der Neugeburt von Harlem durch Matisse und die Behandlung des Themas durch die frühe Avantgarde des 20. Jahrhunderts sowie die nachfolgenden Künstlergenerationen der Nachkriegszeit und Gegenwart.

Die Ausstellung beleuchtet vor allem die Bedeutung des Modells. Im Mittelpunkt steht der Dialog zwischen dem Künstler - der malt, bildhauert oder fotografiert - und dem Modell, das für ihn posiert. Sie setzt sich u.a. mit der Art und Weise auseinander, wie sich die Darstellung der schwarzen Malsujets in den bedeutenden Werken von Théodore Géricault, Charles Cordier, Jean-Baptiste Carpeaux, Edouard Manet, Paul Cézanne und Henri Matisse weiterentwickelt.



Kuratorium

Cécile Debray, leitende Kuratorin Kulturerbe, Leiterin des Musée de l'Orangerie
Stéphane Guégan, wissenschaftlicher Berater der Leiterin des Musée d'Orsay und des Musée de l'Orangerie
Denise Murrell, Ford Foundation Postdoctoral Research Scholar at the Wallach Art Gallery
Isolde Pludermacher, leitende Kuratorin im Musée d'Orsay


Erste Etappe: Wallach Art Gallery of Columbia University in the City of New York, 24. Oktober 2018 bis 10. Februar 2019. Letzter Etappe am ACTe Memorial, Pointe-à-Pitre, vom 13. September bis 29. Dezember 2019.

Ausstellung, organisiert vom Musée d'Orsay und dem Musée de l'Orangerie, Paris, sowie der Kunstgalerie Miriam und Ira D. Wallach, Columbia University, New York und das ACTe-Denkmal Pointe-à-Pitre, mit dem außergewöhnlichen Beitrag der Bibliothèque nationale de France



Mit der großzügigen Unterstützung von Ford Foundation

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