Musée d'Orsay: Léon Spilliaert (1881-1946). Licht und Einsamkeit

Léon Spilliaert (1881-1946). Licht und Einsamkeit

Léon Spilliaert (1881-1946)
 Portrait de l'artiste par lui-même [Selbstporträt des Künstlers]
 1903
 Graphitstift, Feder und Pinsel, schwarze und braune Tinte
 H. 27,4; B. 27,2 cm
 Paris, Musée d'Orsay, wird in der Abteilung für grafische Künste im Louvre aufbewahrt
Léon SpilliaertSelbstporträt des Künstlers© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Thierry Le Mage
Léon Spilliaert setzt eine beunruhigende Einsamkeit und unendliche Perspektiven in Szene. Zwischen metaphysischer Hinterfragung und flämischer Kultur sorgt er für Verwirrung mit nicht klassifizierbaren Werken, indem er eine Symbolik der inneren Dunkelheit erfindet, welche die belgische Kunst nachhaltig prägen sollte.

Er inspiriert sich an den Bildwerken von Odilon Redon oder James Ensor, aber auch Texten von Emile Verhaeren und Maurice Maeterlinck. Aber obwohl er vom Symbolismus der Jahrhundertwende beeinflusst ist, geht sein Werk darüber hinaus. Seine halluzinierenden Gesichter flirten mit dem Expressionismus, die schlichten Landschaften erscheinen als Vorboten des Minimalismus.

Die erste Ausstellung in Frankreich seit etwa 40 Jahren wird sich auf die intensivste Schaffensperiode von Spilliaert zwischen 1896 und 1919 konzentrieren und seine radikalsten Werk präsentieren.

Kommissare

Leïla Jarbouai, Konservatorin für graphische Kunst im Musée d'Orsay
Anne Adriaens-Pannier, Dozentin, Königliche Museen der Schönen Kunste von Belgien - Brüssel


Die Ausstellung wird organisiert von: Musée d'Orsay, Musée de l'Orangerie, Paris, und der Royal Academy, London.

Die Ausstellung wird vom 19. Februar bis zum 25. Mai 2020 an der Royal Academy präsentiert.

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15 Juni - 13 September 2020
Musée d'Orsay

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