Musée d'Orsay: LUX S. 1003 334. Orsay, gesehen von Christodoulos Panayiotou

LUX S. 1003 334. Orsay, gesehen von Christodoulos Panayiotou

Zeitgenössische Lektüre

Auguste RodinDetailansicht von La Pensée [Der Gedanke]© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Patrice Schmidt
Die Ausstellung LUX S.1003 334entstand parallel zur Einladung an Christodoulos Panayiotou (geboren 1978 in Limassol) durch das Musée d’Orsay und das Pariser Kunstfestival Festival d’Automne in Bezug auf die Performance Dying on Stage. Das gemeinsame Thema dieser beiden Projekte ist die Vergänglichkeit.

Mittels einer Vielfalt von Kunstformen - u. a. Bildhauerei, Malerei, Fotografie und Installationskunst - legt die Arbeit von Christodoulos Panayiotou die verborgenen Erzählungen in den visuellen und physischen Spuren von Geschichte und Zeit offen.
Für dieses Projekt setzt er sich im Rahmen mehrerer Werke mit den komplexen zeitlichen Bezügen im Museum auseinander. Diese Werke wurden von und mit ihm konzipiert und ergründen seine ursprüngliche Absicht, den Lauf der Zeit zu konsolidieren.

Orsay als Museum der Entstehungsgeschichte der Moderne vermittelt seinen Besuchern den Eindruck, schon immer existiert zu haben. Tatsächlich wurde es erst 1986 eröffnet. Die Exponate des Musée d'Orsay stammen aus dem Zeitraum zwischen der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und dem Beginn des 20. Jahrhunderts. In dieser Zeit kristallisierte sich auch das Museum als Institution heraus.
Das Werk von Christodoulos Panayiotou beleuchtet die Beziehungen zwischen den Epochen und inwiefern die verschiedenen Materialien unsere Wahrnehmung der Zeit beeinflussen.

Im Zuge seines monatelangen Aufenthalts im Museum gestaltete der Künstler in Zusammenarbeit mit den Teams für Konservierung und Restaurierung ein Projekt, das sich mit der grundlegenden Funktion des Museums auseinandersetzt: die Bewahrung, das Schreiben der Geschichte und die symbolische Organisation des Werts der Kunst im Laufe der Zeit.
Der Titel der Ausstellung enthüllt somit eine Inschrift auf der Rückseite der Skulptur Der Gedanke von Auguste Rodin. Für dieses Meisterwerk, das im Musée d’Orsay aufbewahrt wird, erarbeitete Christodoulos Panayiotou einen Sockel. Er behält ebenfalls ein Zeichen seiner Verwendung, indem ein Element seiner Materialität und seines potenziellen Werdegangs in Perspektive gesetzt wird.

Zwischen Staub und Restaurierung, Meisterwerken der Kunstgeschichte und unvollendeten Kunstwerken gestaltet Christodoulos Panayiotou seine Ausstellung als einen Rundgang, der in eine Reihe von Korrelationen gegliedert ist.
Innerhalb des zeitgenössischen Maßstabs inszeniert er die Mechanismen und Ungewissheiten von Vergänglichkeit, Ruhm und Geschichte.

Das Projekt wurde von Christodoulos Panayiotou ausgearbeitet.
In Zusammenarbeit mit Donatien Grau, Berater für zeitgenössische Programmation

Mit großzügiger Unterstützung des Fördervereins American Friends of the Musée d’Orsay (AFMO)













In außerordentlicher Zusammenarbeit mit dem Studio Christodoulos Panayiotou

Mit Unterstützung von Kamel Mennour und RODEO Gallery


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