Musée d'Orsay: Manet, Monet. Der Bahnhof Saint-Lazare

Manet, Monet. Der Bahnhof Saint-Lazare

Claude Monet 
 (1840-1926)
 La gare Saint-Lazare [Der Bahnhof Saint-Lazare]
 1877
 Öl auf Leinwand
 H. 75,5; B. 104 cm
 Vermächtnis Gustave Caillebotte, 1894
 Paris, Musée d'Orsay
Claude MonetDer Bahnhof Saint-Lazare© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Hervé Lewandowski
Das Gemälde von Manet Die Eisenbahn aus dem Jahre 1874, das auch Der Bahnhof Saint-Lazare genannt wird (Washington, National Gallery of Art), fesselt noch immer die Faszination von Historikern und Kunstkritikern. Die Ausstellung ermittelt den Stand der neusten Nachforschungen über dieses rätselhafte Werk, thematisiert den Kontext der künstlerischen Erneuerung, die nach den Kriegsjahren mit Preußen einsetzte und verfolgt die Beziehungen zwischen Manet und Monet und ihre Debatte über Ateliermalerei und Malerei im Freien.

Der Bahnhof Saint-Lazare und das neue Quartier de l'Europe, das im Zuge der Restaurationsarbeiten durch den Baron Haussmann völlig umgestaltet worden war, verkörperten die Modernität und die wiedergewonnene Freiheit und gehörten zu den bevorzugten Motiven der Impressionisten. Abgesehen von den Bildern von Manet und Monet – letzterer verewigt die moderne Schönheit und die Dynamik des Bahnhofs auf zwölf Gemälden – zeigt die Ausstellung Gemälde von Gustave Caillebotte, Berthe Morisot, Puvis de Chavannes u.a.

Die Ausstellung wurde von der Réunion des Musées nationaux und dem Musée d'Orsay mit der Unterstützung von Zeneca organisiert.

Ausstellungskommissare

Juliet Wilson-Bareau, Kunsthistorikerin, Henri Loyrette, Direktor des Musée d'Orsay, Philip Conisbee, Konservator an der National Gallery of Art in Washington

Die Ausstellung wurde vom 14. Juni bis 21. September 1998 in der National Gallery of Art in Washington gezeigt.

12 Februar - 17 Mai 1998
Musée d'Orsay

Saal für Wechselausstellungen


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