Musée d'Orsay: Millet / Van Gogh

Millet / Van Gogh

Jean-François Millet
 (1814-1875)
 Des glaneuses dit aussi Les glaneuses [Die Ährenleserinnen]
 1857
 Öl auf Leinwand
 H. 83,5; B. 110 cm
 Paris, Musée d'Orsay, Schenkung von Madame Pommery unter Nießbrauchsvorbehalt, 1890
Jean-François Millet Die Ährenleserinnen© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Jean Schormans
Unter den von Van Gogh Zeit seines Lebens bewunderten Künstlern nahm Millet eine Sonderstellung ein. Bis zum Ende seiner Karriere diente ihm der Maler in künstlerischer und menschlicher Hinsicht als Vorbild. Er bewunderte seine Aufrichtigkeit und seinen Mut, sein einfaches, arbeitsreiches Leben waren sein Ideal. Dem Beispiel Millets folgend schuf Van Gogh poetische Darstellungen bäuerlichen Lebens und erweckte die Farbe zu neuem Leben. Sein gesamtes Werk, von den ersten Zeichnungen in Holland bis zu den letzten Variationen des Semeur (Sämanns) in Saint-Rémy entstand in Anlehnung an Millet. Anhand der fünfundachtzig Werke der beiden Künstler – Gemälde, Zeichnungen, Pastelle, Stiche -, wird die Verbindung der beiden und der Einfluss des Werks von Millet auf Van Gogh deutlich.

Ausstellungskommissare

Louis Van Tilborgh, Chefkonservator der Sammlungen des Van Gogh Museums in Amsterdam, Marie-Pierre Salé, Konservatorin im Musée d’Orsay Die Ausstellung wurde von der RMN / Musée d’Orsay in Zusammenarbeit mit dem Van Gogh Museum in Amsterdam mit Unterstützung von LVMH / Moët Hennessy, Louis Vuitton ausgeführt.

17 September 1998 - 10 Januar 1999
Musée d'Orsay

Saal für Wechselausstellungen


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