Musée d'Orsay: Paris - Barcelona von Gaudi bis Miro

Paris - Barcelona von Gaudi bis Miro

Aristide Maillol
 (1861-1944)
 Méditerranée dit aussi La Pensée [Mittelmeer oder Der Gedanke]
 Zwischen 1923 und 1927
 Marmor
 Paris, Musée d'Orsay
Aristide MaillolMittelmeer© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Hervé Lewandowski
In der Folge der Ausstellungen, in der New York, Moskau, Wien oder Brüssel der Metropole Paris gegenübergestellt wurden, präsentiert Paris/Barcelona die künstlerischen und kulturellen Beziehungen, die die beiden Städte vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zum spanischen Bürgerkrieg unterhielten.

Gleich zum Auftakt wird eine Parallele zwischen Gaudi und Guimard, Vertreter der katalanischen Moderne beziehungsweise des üppigen Jugendstils, gezogen. Die katalanische Bildhauerschule steht übrigens unter dem Einfluss von Rodin und Picassos blaue Periode ist der Tradition von Toulouse-Lautrec, Manet und Degas verhaftet. Der Kubismus wird zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der Grenzstadt Cérét von Picasso, Braque, Herbin, Manolo... erfunden. In den Kriegsjahren 1914-1918 unterstützt Barcelona die Pariser Avantgardisten, insbesondere Picabia, während die Skulptur la Méditerranée (Das Mittelmeer) von Maillol den Neo-Klassizismus verkörpert. Der chronologische Aufbau der Ausstellung endet mit zwei von André Breton im Paris der Verrückten Jahre entdeckten herausragenden Vertretern des katalanischen Surrealismus: Dali und Miro. Auf der Weltausstellung 1937 schließen sich die beiden Picasso, der im spanischen Pavillon Guernica ausstellt, und seinen Forderungen nach Freiheit an.

 

Leitende Kommissare

Brigitte Léal, Chefkonservatorin im Musée national d'Art moderne/ Centre Pompidou, Paris und Maria-Teresa Ocana, Direktorin des Musée Picasso, Barcelona

Ausstellungskommissare: Caroline Mathieu, Chefkonservatorin im Musée d'Orsay, Paris, Cristina Mendoza, Direktorin des Museums für zeitgenössische Kunst/Katalanisches Kunstmuseum, Barcelona und François Fontaine, Kunsthistoriker und Fotograf

Collaboration scientifique : Isabelle Monod- Fontaine, directeur adjoint du musée national d'Art moderne, Centre Georges Pompidou, Paris

11 Oktober 2001 - 14 Januar 2002

Paris, Galeries Nationales du Grand Palais


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