Musée d'Orsay: Paul B. Haviland (1880-1950), Fotograf

Paul B. Haviland (1880-1950), Fotograf

Paul Haviland
 (1880-1950)
 Florence Peterson im Kimono mit Blumen
 Zwischen 1898 und 1916
 Cyanotypie
 H. 25,4; B. 20,3 cm
 Paris, Musée d'Orsay
Paul HavilandFlorence Peterson im Kimono mit Blumen© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / René-Gabriel Ojéda
Als Sohn eines großen amerikanischen Porzellanherstellers aus Limoges war Paul Burty Haviland zwischen 1908 und 1915 ein einflussreiches Mitglied der Gruppe Photo-Secession in New-York.

Gemeinsam mit Alfred Stieglitz kämpfte er für die Anerkennung der Fotografie und der modernen Kunst und hat selbst ein fotografisches Werk von großer Qualität hinterlassen, das noch relativ unbekannt ist und im wesentlichen aus Porträts, Nacktaufnahmen und Städtelandschaften besteht. Vierzig Abzüge wurden aus einem umfangreichen Bestand ausgewählt, der dank der Großzügigkeit von Nicole Maritch-Haviland, der Tochter des Künstlers, in das Musée d'Orsay Einzug halten konnte und der eine Wiederentdeckung dieses zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Künstlers zulässt.

Ausstellungskommissare

Françoise Heilbrun, Chefkonservatorin im Musée d'Orsay und Quentin Bajac, Konservator im Musée d'Orsay

16 Oktober 1996 - 5 Januar 1997
Musée d'Orsay

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