Musée d'Orsay: Architekturfotografien: Fonds Alphonse Gosset (1835-1914)

Architekturfotografien: Fonds Alphonse Gosset (1835-1914)

Fotografie
AnonymRom, Blick vom Tempel des Mars Ultor, Forum des Nerva© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / DR
Die persönliche Dokumentation des französischen Architekten Alphonse Gosset (1835-1914) wurde dem Musée d'Orsay 1985 von Serge Gosset vermacht. Sie umfasst Zeitungen, Zeichnungen, diverse Notizen, Drucke und Fotografien der Jahre 1860-1900, die hauptsächlich aus Architekturansichten der Mittelmeerländer bestehen: Italien, Griechenland, Mittlerer Osten.

Alphonse Gosset, der ebenfalls als Historiker tätig war und mehrere Abhandlungen über religiöse und theatrale Architektur verfasst hat, kann selbst wohl kaum als Fotograf in Frage kommen. Die Abzüge waren entweder das Werk anonymer oder bekannter Fotografen (James Robertson, Carlo Naya, Philippos Margaritis oder Félix Bonfils), die er im Laufe der Jahre auf seinen vielen Reisen gesammelt hat. Die Ausstellung zeigt vor allem Städteansichten von Venedig, Rom, Athen und Konstantinopel und gibt einen hervorragenden Überblick über die Qualität der kommerziellen Architekturfotografie dieser Epoche.

Ausstellungskommissar

Quentin Bajac, Konservator im Musée d'Orsay

10 Februar - 10 Mai 1998
Musée d'Orsay

Saal 49


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