Musée d'Orsay: Die Abendkonzerte

Die Abendkonzerte

Philippe Jordan© Jean-François Leclerc / OnP
Prächtige symphonische Konzerte im Kirchenschiff oder intimer Austausch zwischen großen Künstlern im Auditorium. Mit zwei Musikern oder mit hundert wagt es die Musik im Musée d'Orsay, sich verschiedenen Epochen zu stellen, den Worten der Melodie zu folgen oder sich der puren instrumentalen Extasie hinzugeben.

Die ewige Wiederkehr: Ein Zyklus für Alte Musik

Cappella Mediterranea, Leonardo García Alarcón, Jodie Devos, Cyril Auvity

Der Dirigent Leonardo García Alarcón stellte zunächst sein südländisches Temperament in den Dienst des italienischen Barockrepertoires. Das von ihm gegründete Musikensemble Cappella Mediterranea, zählt zu den berühmtesten Interpreten der Welt. Aber dieser frankophile Musiker begeistert sich auch für die französische Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Hören Sie sich seine Darbietung der Werke von Rameau an, deren reiche Orchesterklänge und besonders erfinderischer Geist einen Höhepunkt der französischen Musik darstellen.

Cappella Mediterranea
Leonardo García Alarcón, direction
Jodie Devos, soprano
Cyril Auvity, ténor

Jean-Philippe Rameau
Airs et danses des opéras Les Indes galantes, Les Boréades, Platée, Dardanus et Hyppolyte et Aricie

Vorher

Vorkonzert in französisch: Paris 1900: Hauptstadt der Alten Musik

Mit Ivan Alexandre, Musikologe und Journalist

1900 verfasst Debussy seine Nocturnes, Satie spielt Jack in the Box, Aristide Bruant singt A la Goutte d'or.
Zur Zeit der Belle Epoque ist Paris eine resolut moderne Stadt. Gleichzeitig entdeckt Wanda Landowska das Cembalo wieder, Saint-Saëns gibt die in Vergessenheit geratenen Opern von Rameau heraus, die Schola Cantorum erweckt Monteverdi zu neuem Leben Somit entwickelt sich die Alte Musik von einer flüchtigen Erinnerung zu einem echten Trend.

Leonardo García Alarcón© Vincent Arbelet

 
Mi 16 Oktober 2019 - 20h00
Musée d'Orsay
Auditorium niveau -2

Dauer Besuchen Sie das Auditorium um 19 Uhr und genießen Sie das 30-minütige Vorkonzert

Tarife

Tarif A
Volltarif : 35€
Mitglieder und Freunde: 30€
Jugendliche/Solidarität: 8€ für das Konzert ist das Vorkonzert gegen Vorlage der Eintrittskarte für das Konzert am 16. Oktober um 20 Uhr kostenlos

Musikalischer Herbstspaziergang

Die Académie Orsay-Royaumont in den Museumssälen

Les lauréats 2019 de l'Académie Orsay-Royaumont
Elena Harsanyi
, soprano
Toni Ming Geiger, piano
Victoire Bunel, mezzo-soprano
Sarah Ristorcelli, piano
Michael Rakotoarivony, baryton
Teodora Oprisor, piano
Fabian Langguth, baryton
Camille Lemonnier, piano

Romain Louveau © Musée d'Orsay / Sophie Crépy

 
Do 21 November 2019 - 18h00
Musée d'Orsay

Dauer Bis 21.45 Uhr

Tarife

Gratis auf Vorlage einer Eintrittskarte zum Museum

Der Triumph von Melodie und Lied

Véronique Gens, Susan Manoff

Véronique Gens, die begeisterte Schirmherrin der Académie Orsay-Royaumont, ist eine der bekanntesten Interpreten des französischen Repertoires, sowohl auf der Bühne als auch im Rahmen von Konzerten. Sie können ihr daher mit geschlossenen - oder vielmehr weit geöffneten - Augen folgen, denn alle ihre Gesten und Ausdrucksweisen werden von Poesie und Musik getragen. Anlässlich des 150. Todesjahres von Berlioz bestätigt Véronique Gens erneut ihre Rolle als legendäre Interpretin des wichtigsten Melodienzyklus Die Sommernächte.

Véronique Gens, soprano
Susan Manoff, piano

Hector Berlioz
Les Nuits d'été, H 81A
Camille Saint-Saëns
Mélodies persanes, op. 26
Léo Delibes
Mélodies
Reynaldo Hahn
Mélodies

Véronique Gens© Franck Juery

 
Do 21 November 2019 - 20h00
Musée d'Orsay
Auditorium niveau -2

Tarife

Tarif A
Volltarif: 35€
Mitglieder und Freunde: 30€
Jugendliche/Solidarität: 8€

Das Orchestre de l'Opéra im Hauptsaal

Die Pariser Oper ist 350 Jahre alt! Ein idealer Anlass, um das Orchestre de l'Opéra national de Paris zu empfangen. Das älteste französische Musikensemble, das von Lully gegründet wurde, hat die lyrischen Tragödien und prachtvollsten barocken Unterhaltungen, die Standards der romantischen Oper und wichtigsten Werke der Moderne geschaffen. Sein musikalischer Leiter Philippe Jordan setzt diese Tradition fort, indem er technische Perfektion mit Energie kombiniert. Im Hauptsaal des Musée d'Orsay wartet er mit einem aufsehenerregenden französisch-russischen Zusammentreffen auf.
Auf die Sammlung von Klavierstücken Bilder von Debussy, einem Manifest der französischen Orchestermusik, folgen die spektakulären und komplexen Suiten, die Prokofjew in Anlehnung an sein Ballett Romeo und Julia komponiert hat. Die Werke des russischen Komponisten spielen eine wichtige Rolle im Ballettrepertoire des Orchestre de l'Opéra. Dieses außergewöhnliche Konzert ist erneut ein Beweis dafür.

Orchestre de l'Opéra national de Paris
Philippe Jordan
direction

Claude Debussy
Images pour orchestre, FL 118
Sergeï Prokofiev
Roméo et Juliette, suites n° 1 et 2, extraits

Philippe Jordan © Jean-François Leclerc / OnP

 

Coproduction musée d'Orsay – Opéra national de Paris

Mo 9 Dezember 2019 - 20h00
Musée d'Orsay
Auditorium niveau -2

Tarife

Spezialtarif: 5 € (Stehplätze) / 20 € (Sitzplätze). Freie Platzwahl. Einige Plätze bieten nur eine eingeschränkte Sicht.

Die ewige Wiederkehr

Jean Rondeau, Thomas Dunford

Auf dem Programm stehen erneut Rameau und seine Zeitgenossen in einer intimeren aber keineswegs konventionellen Version. Diese Stücke für Klavier und Kammerorchester zeugen von einem besonders wagemutigen Abenteuer der französischen Musik Auf dem Programm stehen Verwegenheit, aber auch Virtuosität und eine besondere musikalische Sensibilität. Das sind die Eigenschaften, welche die aufsteigenden Komponisten der französischen Barockszene, Jean Rondeau und Thomas Dunford auszeichnen, deren Ungezwungenheit mit Selbsthingabe und grenzenlosen künstlerischen Ansprüchen einhergeht.

Jean Rondeau, clavecin
Thomas Dunford, luth

Œuvres de Jean-Philippe Rameau, Antoine Forqueray, Marin Marais, Robert de Visée, François Couperin, Jean-Henri d'Anglebert

Jean Rondeau© Shura Rusanova

 
Do 19 Dezember 2019 - 20h00
Musée d'Orsay
Auditorium niveau -2

Tarife

Tarif B
Volltarif: 25€
Mitglieder und Freunde: 19€
Jugendliche/Solidarität: 8€

Musikalischer Winterspaziergang

Die Académie Orsay-Royaumont in den Museumssälen

Les lauréats 2019 de l'Académie Orsay-Royaumont
Elena Harsanyi
, soprano
Toni Ming Geiger, piano
Victoire Bunel, mezzo-soprano
Sarah Ristorcelli, piano
Michael Rakotoarivony, baryton
Teodora Oprisor, piano
Fabian Langguth, baryton
Camille Lemonnier, piano

Romain Louveau © Musée d'Orsay / Sophie Crépy

 
Do 20 Februar 2020 - 18h00
Musée d'Orsay

Dauer Bis 21.45 Uhr

Tarife

Gratis auf Vorlage einer Eintrittskarte zum Museum

Der Triumph von Melodie und Lied

Christoph Prégardien, Ulrich Eisenlohr

In Bezug auf die Intensität des inneren Dramas sowie literarische, musikalische und visionäre Ausdruckskraft ist Die Winterreise seit jeher unerreicht. Das absolute Meisterwerk in der Geschichte des Liedes - und vielleicht in der gesamten Geschichte der Melodie in Westeuropa - ist ein unbarmherziger Zyklus der unglücklichen Liebe am Rand des Wahnsinns. Zwar messen sich seit jeher zahlreiche Sänger daran, aber nur wenige sind der immensen Herausforderung gewachsen. Christoph Prégardien, einer der bekanntesten deutschen Tenore, zählt zu den wenigen Auserwählten.

Christoph Prégardien, ténor
Ulrich Eisenlohr, piano

Franz Schubert
Winterreise, D 911

Christoph Prégardien© Hans Morren

 
Do 20 Februar 2020 - 20h00
Musée d'Orsay
Auditorium niveau -2

Tarife

Tarif A
Volltarif: 35€
Mitglieder und Freunde: 30€
Jugendliche/Solidarität: 8€

Das Orchestre de l'Opéra im Hauptsaal

Das Orchestre de Paris wurde vor etwa zwei Jahrhunderten gegründet, um sich dem symphonische Repertoire zu widmen, und räumte der deutschen Musik schon immer einen Ehrenplatz ein: Wagner wertete es höher als die Musikensembles seiner Heimat, und Karajan, sein musikalischer Berater von 1969 bis 1971, setzte diese Ästhetik fort. Mahler nimmt einen Ehrenplatz im Rahmen dieses Konzertprogramms ein und stellt einen Höhepunkt in der Geschichte der symphonischen Besetzung dar. Indem er die Entwicklung der traditionellen Formen bis an die Grenzen trieb, bewirkte er ihre Auflösung in Bezug auf Dauer und Besetzung. Es ist unmöglich, dem Programm ein anderes Stück hinzuzufügen, da seine Werke als sakrale Zelebration erlebt werden. Der majestätische Rahmen des Hauptsaals des Museums verleiht der passionierten Orchesterleitung des Dirigenten Jukka-Pekka Saraste ein besonders magisches Flair.

Orchestre de Paris
Jukka-Pekka Saraste
, direction

Gustav Mahler
Symphonie en la mineur, no 6

Jukka-Pekka Saraste© Felix Broede

 

Coproduction musée d'Orsay – Orchestre de Paris

Fr 6 März 2020 - 20h30
Musée d'Orsay
Allée centrale des sculptures

Tarife

Spezialtarif: 5 € (Stehplätze) / 20 € (Sitzplätze). Freie Platzwahl. Einige Plätze bieten nur eine eingeschränkte Sicht.

Musikalischer Frühlingsspaziergang

Die Académie Orsay-Royaumont in den Museumssälen

Les lauréats 2019 de l'Académie Orsay-Royaumont
Elena Harsanyi
, soprano
Toni Ming Geiger, piano
Victoire Bunel, mezzo-soprano
Sarah Ristorcelli, piano
Michael Rakotoarivony, baryton
Teodora Oprisor, piano
Fabian Langguth, baryton
Camille Lemonnier, piano

Alex Rosen et Michał Biel© Musée d'Orsay / Sophie Crépy

 
Do 2 April 2020 - 18h00
Musée d'Orsay

Dauer Bis 21.45 Uhr

Tarife

Gratis auf Vorlage einer Eintrittskarte zum Museum

Der Triumph von Melodie und Lied

Stéphane Degout, Alain Planès

Stéphane Degout ist Schirmherr der Académie d'Orsay-Royaumont an der Seite von Véronique Gens. Ein großartiger Künstler, dessen perfekte Diktion einen physischen, theatralischen und emotionalen Effekt hat. Ein exklusives Zusammentreffen rund um Verlaine mit Alain Planès, einem ungemein geheimnisvollen und subtilen Musiker.

Stéphane Degout, baryton
Alain Planès, piano

Gabriel Fauré
La Bonne Chanson, op. 61
Ernest Chausson
Deux poèmes de Verlaine, op. 34
Autres mélodies sur des poèmes de Verlaine

Stéphane Degout© Jean-Baptiste Millot

 
Fr 5 Juni 2020 - 20h00
Musée d'Orsay
Auditorium niveau -2

Tarife

Tarif A
Volltarif : 35€
Mitglieder und Freunde: 30€
Jugendliche/Solidarität: 8€

Kombi-Angebot für die Konzerte am 5. und 6. Juni
Volltarif : 48€
Mitglieder und Freunde: 38€
Jugendliche/Solidarität: 16€

Der Triumph von Melodie und Lied

Dame Sarah Connolly, Malcolm Martineau

Das Repertoire von Dame Sarah Connolly reicht von tragischem Theater bis zur abgehobenen Komödie. Als Solistin kultiviert sie ebenfalls eine sensible und melancholische Wahrsagekunst. Sie bietet verschiedene musikalische Momente aus dem Jahr 1900. Dabei überquert sie den Ärmelkanal, trifft französische Komponisten (darunter die Ausnahmekünstlerin Cécile Chaminade) und entführt uns schließlich nach Wien in die Zeit zwischen Postromantik und Moderne. Hugo Wolff zelebriert hier die deutsche Poesie, während Zemlinsky sich für den französisch-belgischen Symbolismus von Maeterlinck interessiert.

Dame Sarah Connolly, mezzo-soprano
Malcolm Martineau, piano

Maurice Ravel
Shéhérazade, O 41
Claude Debussy
Trois chansons de Bilitis, FL 97
Edward Elgar
Sea Pictures, op. 37
Hugo Wolff
Auch kleine Dinge können uns entzücken, no 1 du livre I extrait de Italiennisches Liederbuch
Gesang Weylas
extrait de Gedichte von Eduard Mörike
Kennst du das Land
extrait de Goethe Lieder
Nachtzauber
Die Zigeunerin
extrait de Gedichte von Joseph von Eichendorff
Alexander von Zemlinsky
6 Gesänge nach Gedichten von Maurice Maeterlinck, op. 13
Charles Villiers Stanford
A Soft Day, op. 140 no 3 extrait de A Sheaf of Songs from Leinster
La Belle Dame sans Merci

Cécile Chaminade
Te souviens-tu ?
Attente
Viens ! mon bien-aimé
Si j'étais jardinier des cieux


Sarah Connolly© Christopher Pledger

 
Sa 6 Juni 2020 - 20h00
Musée d'Orsay
Auditorium niveau -2

Tarife

Tarif B
Volltarif : 25€
Mitglieder und Freunde: 19€
Jugendliche/Solidarität: 8€

Kombi-Angebot für die Konzerte am 5. und 6. Juni
Volltarif : 48€
Mitglieder und Freunde: 38€
Jugendliche/Solidarität: 16€


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