Musée d'Orsay: Liszt und die Paraphrase

Liszt und die Paraphrase

Gemälde
Félix VallottonDie dritte Galerie im Théâtre du Châtelet© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Hervé Lewandowski
Liszt zählt heutzutage zwar zu den größten Musikern, doch seine Berühmtheit führt auch zu Uneinigkeiten. Eine bisweilen unbegründete Virtuosität; hartnäckige Vorurteile von Seiten der Puristen; der Umfang seines Werks… All diese Faktoren führen dazu, dass wir uns in diesem Jubiläumsjahr genauer mit dieser Kunst befassen wollen, die durch ihre Epoche geprägt wurde und die die Neuerungen eines Wagners und Debussys ankündete.
Transkriptionen, Lieder, Chormusik gehören zu den weniger bekannten Werken seines umfangreichen Repertoires. Er veränderte unaufhörlich seine eigenen Werke und die der anderen. Kreation durch Nachahmung, diesen Ansatz teilte er mit zahlreichen Malern und bildenden Künstlern.
Liszt zeichnet sich insbesondere durch die Paraphrase aus. Sie verleiht der Musik eine einzigartige Klangqualität, Resonanz, Struktur, kontrastierende Register. Musik bedeutete für ihn Bewegung
Zwischen Don Juan und Faust symbolisiert er die kraftvolle Trivialität des neuen Jahrhunderts, die Vorliebe für das Podium und Menschenmassen, Revolutionen und Maschinen.

Raúl Herrera, Klavier
Felipe Villanueva
Vals Poético
Dritte Mazurka
Alfredo Carrasco
Achte Mazurka
Ernesto Elorduy
Nebulosa, feuille d'album
María Luisa, Mazurka de salon
Ricardo Castro
Polonaise Nr. 1 Op. 11
Walzer – Caprice, Op. 1
Walzer Bluette
Manuel M. Ponce
Intermezzo n°1
Guateque, tempo di danzón
Balada Mexicana
Franz Liszt
Liebestraum Nr. 1
Vergessener Walzer Nr. 1

 

In Zusammenarbeit mit dem Festival d'Automne

Festival d'Automne 2011
Sa 22 Oktober 2011 - 12h30
Sa 22 Oktober 2011 - 16h00
So 23 Oktober 2011 - 12h30
So 23 Oktober 2011 - 16h00
Musée d'Orsay

Salle des fêtes

Nicolas Stavy, Klavier
Franz Liszt
Petrarca-Sonette Nr. 104
Sechs Tröstungen S.172
, Auszug aus Poetische und religiöse Harmonien,
Segnung Gottes in der Einsamkeit
Von der Wiege bis zum Grab
, Transkription für Klavier
Nach der Lektüre von Dante

 

In Zusammenarbeit mit Yamaha

Yamaha
Do 3 November 2011 - 20h00
Musée d'Orsay

Auditorium Ebene -2

Dezsö Ranki, Klavier
Edit Klukon, Klavier
Franz Liszt
Faust Symphonie, für zwei Klaviere, S.647
Barnabás Dukay
..., qui se repose en son propre silence, Sprechgedicht für zwei Klaviere
Ouï-dire sur la lumière et l'amour, Kanons und Sinfonien für zwei Klaviere

 
Do 17 November 2011 - 20h00
Musée d'Orsay

Auditorium Ebene -2

Liszt in Ungarn

Ryutaru Suzuki, Théo Fouchenret, Tom Grimaud, Yun Qiu Wu, Florian Chabbert, Guilhem Fabre, Gabriel Tran, Lise Charrin, Victor Métral, Josquin Otal, Marie Dusquesnois und Simon Ghraichy, Klaviere
Franz Liszt
Hommage an Laszlo Teleki
Ungarische Rhapsodien Nr. 1, 4, 5, 16, 17 und 18
Béla Bartók
Tanzsuiten
Zoltan Kodaly
Tänze von Marosszek, Klaviersolo
György Kurtág
Acht Stücke op. 3
Péter Eötvös
Kosmos, für zwei Klaviere

 

In Zusammenarbeit mit dem Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris

Conservatoire national supérieur de musique de Paris
Do 8 Dezember 2011 - 20h00
Musée d'Orsay

Auditorium Ebene -2


Zeichensatz vergrössern Den Zeichensatz verkleinern Drucken

Facebook
TwitterInstagramYouTube